Dankessagungen

Zuallererst wollen wir den gut 300 Menschen danken, die sich gestern zu unserer Eildemo „gegen rechte Gewalt in Köln und sonstwo!“ eingefunden haben!

An zweiter Stelle wollen wir nochmals der Kölner Polizei danken. Da wohl nicht alle BeamtInnen, die sich angesprochen fühlen sollten, gestern anwesend waren und somit unseren Redebeitrag verpasst haben, stellen wir unsere „Dankessagung“ hier nochmal schriftlich zur Verfügung:

Dankessagung an die Kölner Polizei

Liebe Polizisten und Polizistinnen,
wir möchten uns an dieser Stelle herzlichst für den Polizeieinsatz am 10.07.2011 auf dem Rudolfplatz bedanken.
Wir bedanken uns zu Beginn bei den BeamtInnen, die den Notruf entgegen genommen haben. Ein fünfminütiges Telefonat deckt ausführlich die 5 W-Fragen ab.
Weiter empfinden wir es als sehr zuvorkommend, dass die Polzei das Telefonat dann vermutlich aufgrund des leergehenden Akkus unseres Handys beendet.
Genervte Aussagen können wir selbstverständlich vollends nachvollziehen.
Die Wartezeit von 15 Minuten empfinden wir als human. Auf die Bahn wartet Mensch oft länger.
Das pädagogisch wertvolle Verhalten der Einsatzkräfte vor Ort ist durchaus zu begrüßen. „Jetzt geht doch mal auseinander!“ hat schon in Kindertagesstätten zu Erfolg verholfen.
Polizeiketten trennen schnell Menschen voneinander.
Da bleibt dann auch ausreichend Zeit, sich erstmal um vermeintliche Beleidigungen gegen Polzeihunde (!) zu kümmern.
Die Festnahme eines von über 25 Angreifern sollten wir feiern.
Unsere Nachfrage bei Herr Leitender Polizeidirektor Udo Behrendes, warum bei einem Großereignis in Köln so wenig Polizei eingreift und dies so zeitverzögert geschieht, bekamen wir folgende Antwort: „[dass wir] keine Ahnung von Polizeiarbeit [hätten] und die Polizei auch andere Dinge zu tun [hätte].“. Danke!!! ;)